Bayerischer Schulräteverband


Standesvertretung aller Schulaufsichtsbeamtinnen und -beamten
   
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Persönliche Vorstellung des Schulräteverbandes und einiger zentraler Anliegen bei Herr Staatssekretär Bernd Sibler


Autor: Kuen, aktualisiert am 24.11.2016 / Hits: 753

Bei einem Gespräch mit Staatssekretär Bernd Siebler am 28.03.2012 konnten der Landesvorsitzende Jürgen Eusemann und Schriftführerin Brigitte Limbacher zentrale Anliegen des Bayerischen Schulräteverbandes zur Sprache bringen. An dem Gespräch nahmen auch Ltd. MR Stefan Graf und Ltd. RschD Dr. Peter Hell teil. Eingangs betonte der Staatssekretär, dem Kultusministerium sei sehr an der Stärkung der Mittelschule gelegen, was unter anderem in der bewusst verstärkten medialen Aufbereitung der Mittelschule zum Ausdruck komme. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch die Ablehnung der Einführung von Gemeinschaftsschulen. Er teilte die Einschätzung des Schulräteverbandes, dass die weitere Begleitung der Mittelschulverbünde eine schulorganisatorische Aufgabe der Schulämter sei. Das gelte im politischen Bereich für die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern ebenso, wie für die Unterstützung der Verbundkoordinatoren im organisatorischen Bereich.
Die Verringerung der Anzahl der Schulräte und Schulämter sei ein offener Prozess, erläuterte Dr. Hell. Beim Ausscheiden einer Kollegin/eines Kollegen werde in jedem Fall die Arbeitsbelastung des Schulamtes geprüft, bevor über eine Wiederbesetzung entschieden werde. Die Zusammenlegung von Schulämtern wird weiterhin kontrovers gesehen.
Zur Unterstützung der Inklusion werden zu den 200 Lehrern im Grund- und Mittelschulbereich weitere 200 Stellen im Bereich Förderschulen/MSD hinzukommen. Staatssekretär Siebler riet zu mehr Gelassenheit im Umgang mit der Inklusion.
Der Bayerische Schulräteverband sprach deutlich den Wunsch nach einer klaren Zielvorgabe für die Dialogforen zu den Bildungsregionen aus.
Insgesamt nehmen Eusemann und Limbacher den Eindruck großer persönlicher Aufgeschlossenheit den Anliegen des Schulräteverbandes gegenüber mit. Grundsätzlich werden die Problemfelder in ähnlicher Weise gesehen, was nichts daran ändert, dass es kaum echte Optionen auf konkrete Entlastungen gibt.

 



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