Bayerischer Schulräteverband


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Frühjahrstreffen 2018 des Bezirks Niederbayern in St. Englmar


Autor: Kuen, aktualisiert am 11.06.2018 / Hits: 21

Eine kurzes prüfungsfreies Zeitfenster nutzte der Verband Niederbayern zu einem Treffen der aktiven und pensionierten Schulräte des Bezirkes am 18.4.2018. Als Ziel hatte man sich das X-perium in St. Englmar gewählt, ein privat betriebenes Science-Center, in dem die Exponate naturwissenschaftliche Phänomene erfahrbar und begreifbar machen.

Zuvor trafen sich die 40 teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen im Gasthof Reiner in Grün zum gemeinsamen Mittagessen und zu den sich anschließenden Informationen von Bereichsleiter Josef Schätz und Bezirksvorsitzenden Stefan Pielmeier.

Dank der guten Organisation von Josef Wargitsch und Stefan Pielmeier verlief der gesamte Tag reibungslos und wurde von allen als rundum gelungen bewertet.

Josef Schätz berichtete von den Veränderungen an der Regierung von Niederbayern, da die Pensionierung von Alois Babinger einige Personalveränderungen nach sich zog. Als Nachfolger auf der Sachgebietsleiterstelle ließ es sich Ralf Reiner trotz der momentan angespannten Arbeitslage nicht nehmen, am Treffen teilzunehmen – wie auch sein frisch pensionierter Vorgänger Alois Babinger. 

Als derzeit wichtiges Aufgabenfeld definierte Josef Schätz die Digitalisierung, insbesondere die Konzepte, die an den Schulen zu erstellen sind, wie auch die Verteilung der zugesagten Finanzmittel an die Schulen bzw. Kommunen. Derzeit gibt es Vorankündigungen, die Ausschüttung der Gelder am Juli auf den Weg zu bringen. Da aber immer noch Gespräche auf der Ebene der Spitzenverbände und des Kultusministeriums laufen, kann aktuell noch nicht von einem gesicherten Zeitplan gesprochen werden.

Stefan Pielmeier ergänzte mit weiteren verbandlichen Informationen. Zunächst berichtete er von der Jahresversammlung und den Neuwahlen im November in Augsburg. Besonders erfreut erwähnte er, dass durch die Erweiterung der Vorstandschaft auch eine Schulrätin aus Niederbayern in dieses Gremium gewählt wurde: Anja Hartwig vom Schulamt Landshut. Durch die Veränderungen im Kultusministerium und Wissenschaftsministerium kam es auch im Hauptpersonalrat zur Aufteilung dieses Gremiums. Dadurch wurde die Gruppe der Beamtenvertreter neu besetzt. Auf der Grundlage der Wahlergebnisse von 2016 traten Stefan Pielmeier und Betram Hörtensteiner die Nachfolge in dieser Gruppe an, wodurch dieser Bereich des HPR nunmehr wieder durch zwei Schulräte vertreten wird.

Ein spannendes Arbeitsfeld ist derzeit die Aufarbeitung der Ergebnisse des Obersten Rechnungshofes, die in den Bericht über die Prüfung der Schulämter einflossen. Das Ministerium hat dazu zwei Arbeitsgruppen eingerichtet. Eine beschäftigt sich mit der Vereinheitlichung der Verwaltung insbesondere im Bereich der Formulare. Die andere Gruppe soll Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Schulämtern vorstellen und so mögliche Synergie-Effekte auf den Weg bringen.

Ein Bereich, der einerseits lohnend sein kann, aber aus der Sicht des Verbandes auf keinen Fall der Streichung weiterer Stellen den Weg bahnen darf. Die Tatsache, dass befristet zehn weitere Stellen in der Schulaufsicht geschaffen wurden, um den Bedarf in den großen Städten ansatzweise decken zu können, trägt leider nicht zur langfristigen Entschärfung dieses standespolitischen Dauerthemas bei. Notwendig wäre, den immer noch gültigen Sparbeschluss endlich außer Kraft zu setzen.

Nach dem Informationsaustausch machte sich die Gruppe auf den Weg nach St. Englmar, wo man sich im alten Pfarrhof, der nun die wissenschaftlichen Exponate beherbergt, wieder traf.
In zwei Gruppen aufgeteilt, konnten die Kolleginnen und Kollegen erfahren, warum dieses Exkursionsziel mittlerweile sich so großer Beliebtheit erfreut. Aufteilt nach den Themenbereichen Wasser, Luft und Licht faszinieren die Exponate mit verblüffenden Effekten, die selbst ausprobiert und nachvollzogen werden können. Die Begeisterung des Hausherrn, der persönlich eine Gruppe selbst leitete, sprang schnell auf die teilnehmenden Schulrätinnen und Schulräte über, so dass die für die Führung veranschlagte Zeit wie im Flug verging.

Bei Kaffee und Kuchen ließ die Gruppe den Tag noch ausklingen und nutzte neben dem Austausch über die Erlebnisse des Nachmittags die Zeit auch dazu, alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.



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