Bayerischer Schulräteverband


Standesvertretung aller Schulaufsichtsbeamtinnen und -beamten
   
Home Aktuelles Wir über uns Bezirke Service
Unterfranken Oberfranken 50 Jahre Schulräteverband Mitgliederversammlung 2018 Mitgliederversammlung 2016 Seßlach März 2012 Mittelfranken Oberpfalz Oberbayern Niederbayern Schwaben

Mitgliederversammlung des Bezirks Oberfranken


Autor: Kuen, aktualisiert am 16.07.2018 / Hits: 181

Der Vorsitzende des oberfränkischen Schulräteverbandes, SchAD Uwe Dörfer, konnte anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung im Café des Fichtelgebirgsmuseums in Wunsiedel die stattliche Zahl von 40 aktiven und passiven Mitgliedern begrüßen.
In seinem Bericht ging er vor allem auf die aktuelle Situation der Lehrkräfte und der Schulaufsicht ein.

Die Lehrersituation wird in Zukunft eine dominierende Rolle einnehmen; mittlerweile sind bereits 1.300 SOMA - (SONDERMASSNAHMEN) Lehrkräfte aus dem Gymnasium und der Realschule in Bayern beschäftigt und die Zahl wird weiter steigen. Auch nimmt die Zahl der Drittkräfte in Bezug auf Sprachförderung und interkulturelle Projekte zu. Die Schülerzahl an Grundschulen wird sich in den nächsten Jahren um ein Vielfaches erhöhen, was zur Folge hat, dass Ministerpräsident Markus Söder kürzlich 2.000 weitere Lehrerstellen für die kommenden Jahre angekündigt hat. Kultusminister Bernd Sibler hat zudem versprochen, 700 zusätzliche Studienplätze für das Lehramt an Grundschulen zu schaffen. Weiterhin soll die Mobile Reserve an Grund- und Mittelschulen um 50 Stellen aufgestockt werden (im Schuljahr 2017/18 gibt es bayernweit 2.400 mobile Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen).

Was die Schulaufsicht betrifft, so wird immer wieder von Seiten des KM der hohe Wert der Präsenz der Schulaufsicht vor Ort betont. Der Oberste Rechnungshof dagegen legt nahe, eine einheitliche Organisationsstruktur und Spezialisierung der schulaufsichtlichen Aufgaben zu schaffen, was größere Verbünde zur Folge hätte. Der BSV hält dagegen, dass größere Einheiten die Vorteile der guten Personen- und Strukturkenntnisse vor Ort zunichtemachen würden, betont aber, dass „halbe“ Schulräte, also 1,5-Personen-Schulämter,  die Betroffenen aufreibt, da sie permanent mit zwei verschiedenen Systemen und Strukturen umgehen müssten.

Am größten ist der Bedarf an Schulräten in den großen Stadtschulämtern und in Oberbayern, wo jetzt 10 zusätzliche Stellen geschaffen werden. Zur Belastungsstatistik der einzelnen Schulämter legte der BSV in seine Berechnungen die schulaufsichtlichen Aufgaben, die Anzahl der Lehrkräfte und die Zahl der Schulen zugrunde.

Als äußerst positiv sieht der Bezirksvorsitzende die Tatsache, dass alle Schulratsstellen in Oberfranken in letzter Zeit zügig und komplett wiederbesetzt wurden.

Ehrung der Jubilare



 |  Mitglied werden |  Kontakt |  Datenschutz |  Disclaimer |  Nutzungsbedingungen |  Impressum |